Blog für Gartenbau und Landschaftsbau: Saisonthemen das ganze Jahr

Stand 22. Oktober 2026 · 5 Min Lesezeit · von Marco Schulz

Ein Gartenbau-Blog lebt vom Kalender: Im Januar planen Kunden den Umbau, im März fragen sie nach Rasen, im September nach Hecken und im November nach Winterdienst. Wer die Themen nach Monaten ordnet, hat das ganze Jahr Stoff und erscheint genau dann bei Google, wenn die Frage gestellt wird. Dazu gehören Kostenbeiträge mit offenen Preisfaktoren, eigene Fotos von Baustellen und die Nennung der Region, in der Sie arbeiten.

Gartenbau ist das Saisongeschäft schlechthin, und genau das macht den Blog so dankbar. Die Fragen der Kunden kommen jedes Jahr in derselben Reihenfolge: Planung im Winter, Rasen im Frühling, Bewässerung im Sommer, Hecken im Herbst. Wer diese Reihenfolge in einen Themenplan giesst, muss nie wieder überlegen, worüber er schreibt, und erscheint bei Google in dem Monat, in dem die Frage gestellt wird.

Der Jahreskalender: zwölf Monate, zwölf Themenfelder

Die Tabelle zeigt pro Monat, was Kunden gerade beschäftigt, und zwei Beitragsideen dazu. Der Beitrag sollte sechs bis acht Wochen vor dem Monat online sein, weil Google neue Seiten nicht sofort einordnet.

MonatWas Kunden gerade beschäftigtBeitragsideen
JanuarUmbau planen, Offerten einholenWas eine Gartenumgestaltung kostet: die Preisfaktoren. Wann Sie anfragen müssen, damit im Mai gebaut wird
FebruarObstbäume, SitzplatzObstbaumschnitt: was Sie selbst machen können und wann der Profi kommt. Sitzplatz planen: Lage, Material, Grösse
MärzRasen, FrühjahrsputzRasen neu anlegen oder sanieren? Die Entscheidung nach dem Winter. Was im März im Garten zuerst ansteht
AprilHecken, HochbeeteWelche Hecke passt: Thuja, Hainbuche, Eibe oder gemischt. Hochbeet anlegen: Material, Füllung, Standort
MaiPflanzen, BewässerungStauden oder Sträucher: was pflegeleicht bleibt. Automatische Bewässerung: lohnt sie sich im Privatgarten?
JuniRasenpflege, Wasser im GartenRasen im Sommer: mähen, düngen, wässern ohne Fehler. Naturteich oder Pool: Platz, Pflege, Bewilligung
JuliHitze, TrockenheitWelche Pflanzen Hitze aushalten. Mähroboter: Voraussetzungen und Grenzen
AugustTerrasse, HerbstplanungTerrassenbelag im Vergleich: Naturstein, Beton, Holz. Jetzt für den Herbst planen: Pflanzzeit kommt
SeptemberPflanzzeit, HeckeWarum der Herbst die beste Pflanzzeit ist. Hecke pflanzen: Abstand, Tiefe, erste Pflege
OktoberWinterfest machenGarten winterfest: die Checkliste. Laub: liegen lassen oder entfernen?
NovemberWinterdienst, RückblickWinterdienst für Mehrfamilienhäuser: was der Vertrag regeln muss. Was Sie jetzt für das Frühjahr vorbereiten
DezemberPlanung fürs nächste JahrGartenumbau im Winter planen: der Ablauf von der Idee bis zur Offerte. Wie lange eine Gartenplanung dauert

Im zweiten Jahr beginnt die Arbeit nicht von vorn. Die Beiträge werden aktualisiert, mit neuen Fotos ergänzt und bleiben in der Suche, weil Google sie bereits kennt. Wie ein solcher Plan in einer Stunde entsteht, zeigt der Beitrag zum Redaktionsplan für den Firmenblog.

Kostenfragen: die Beiträge, die Anfragen bringen

Niemand sucht «Gartenbau Marketing». Kunden suchen «was kostet Gartenumgestaltung» oder «Hecke pflanzen lassen Kosten». Diese Fragen zu beantworten ist unangenehm, weil jeder Garten anders ist. Aber genau das können Sie erklären. Ein guter Kostenbeitrag enthält drei Teile:

  1. Die Preisfaktoren: Zugänglichkeit der Parzelle, Bodenbeschaffenheit, Aushub und Entsorgung, Material, Pflanzengrösse, Bewilligungen.
  2. Eine Beispielrechnung, klar als solche gekennzeichnet: «Beispielrechnung: ein Sitzplatz von 20 Quadratmetern mit Natursteinplatten, inklusive Unterbau, auf ebenem Gelände mit Zufahrt.» Die Zahlen dazu stammen aus Ihren eigenen Aufträgen, nicht aus dem Internet.
  3. Was den Preis senkt und was ihn treibt: Eigenleistung beim Räumen, Pflanzen in kleinerer Grösse, Termin ausserhalb der Hochsaison.

Wer so schreibt, bekommt weniger Anfragen mit der Erwartung, dass ein Garten für den Preis eines Rasenmähers umgebaut wird, und mehr Anfragen von Leuten, die ein Budget haben. Warum das für jede Handwerksbranche gilt, steht im Beitrag zum Blog für Handwerksbetriebe.

Bilder: Ihr grösster Vorteil gegenüber jedem Stockfoto

Gartenbau ist sichtbar. Kein anderes Gewerbe hat so einfache Vorher-Nachher-Motive, und trotzdem zeigen viele Websites gekaufte Bilder von Gärten, die in Kalifornien fotografiert wurden. Eigene Fotos schlagen das in jeder Hinsicht: Sie zeigen Ihre Arbeit, Ihre Region und Ihre Handschrift.

  • Fotografieren Sie jede Baustelle vor Beginn, in der Mitte und nach Abschluss, immer vom selben Standpunkt.
  • Nehmen Sie Details mit: die Kante, der Übergang, die Entwässerung. Das zeigt Fachkönnen.
  • Benennen Sie die Datei beschreibend, etwa «sitzplatz-naturstein-weinfelden-nachher.jpg», und schreiben Sie einen Alt-Text, der sagt, was zu sehen ist.
  • Verkleinern Sie die Bilder vor dem Hochladen, sonst wird die Seite langsam.

Was Dateiname, Alt-Text und Format genau bewirken, erklärt der Beitrag zur Bilder-SEO.

Region: der Unterschied zwischen gefunden und übersehen

Ein Gartenbauer in Weinfelden konkurriert nicht mit Gärtnern in Bern. Er konkurriert mit fünf Betrieben im Umkreis von zwanzig Kilometern. Deshalb gehört die Region in den Blog, und zwar natürlich: «Für einen Kunden in Amriswil haben wir …», «Im Thurgau ist der Boden häufig …». Ein Beitrag pro Quartal darf die Region sogar im Titel tragen, etwa «Welche Hecken im Thurgau gut anwachsen». Was die Suchmaschine bei regionalen Anfragen berücksichtigt, beschreibt der Beitrag Regional gefunden werden in der Schweiz.

Der Rhythmus, der sich durchhalten lässt

Von April bis Oktober hat ein Gartenbaubetrieb keine Zeit zum Schreiben. Zwei Wege funktionieren trotzdem:

WegWie es läuftFür wen
Im Winter vorschreibenDezember bis Februar entstehen zehn bis fünfzehn Beiträge, die geplant erscheinenBetriebe, in denen jemand gern schreibt
Entwürfe liefern lassenEin System schreibt wöchentlich einen Entwurf aus den Suchanfragen der Branche, der Betrieb gibt frei und ergänzt FotosBetriebe ohne Zeit, aber mit Fachwissen zum Prüfen

Beim zweiten Weg kann ein Blogsystem wie BlogPilot den Kalender übernehmen und pro Woche einen fertigen Beitrag zur Freigabe schicken. Die Fotos von der Baustelle und die Beispielrechnung aus dem eigenen Auftrag bleiben Ihre Zutat, und genau sie machen den Unterschied zu jedem anderen Gartenbau-Blog.

Häufige Fragen

Wann muss ein Saisonbeitrag online sein, damit er zur Saison gefunden wird?

Rechnen Sie mit sechs bis acht Wochen Vorlauf, weil Google neue Beiträge nicht sofort bewertet. Ein Beitrag zur Heckenpflanzung im September sollte also im Juli erscheinen. Im zweiten Jahr ist er bereits eingeordnet und muss nur noch aktualisiert werden.

Soll ich Preise für Gartenarbeiten nennen?

Nennen Sie mindestens die Faktoren, die den Preis bestimmen, und eine klar gekennzeichnete Beispielrechnung aus einem echten Auftrag. Das filtert Anfragen mit unrealistischem Budget heraus und zieht Kunden an, die wissen, was gute Arbeit kostet. Wer gar nichts sagt, überlässt die Suche dem Mitbewerber.

Reichen Handyfotos von der Baustelle?

Ja, wenn sie bei Tageslicht, ohne Unordnung im Bild und mit einem Vorher-Nachher-Paar aufgenommen sind. Echte Baustellenfotos wirken glaubwürdiger als jedes Stockbild. Wichtig ist, die Dateien vor dem Hochladen zu verkleinern und mit einem beschreibenden Alt-Text zu versehen.

Wie bleibt der Blog im Sommer am Leben, wenn alle auf der Baustelle sind?

Schreiben Sie im Winter vor. Dezember bis Februar sind die ruhigen Monate, in denen sich zehn bis fünfzehn Beiträge vorbereiten lassen, die dann geplant erscheinen. Alternativ übernimmt ein System die Entwürfe, und Sie geben in zehn Minuten pro Woche frei.

Quellen

Marco Schulz · Gründer BlogPilot, Kreuzlingen · schreibt seit 2023 über Sichtbarkeit in Google und KI-Suche

Mehr über Marco

Weiterlesen

Mehr aus dem Bereich Blogstrategie nach Branche.

Einmal ansehen, wie das bei Ihnen aussähe.

BlogPilot schreibt 14 Tage lang Beiträge für Ihr Unternehmen, kostenlos und ohne Karte. Sie lesen, geben frei oder lassen es.