Schreinerei-Marketing funktioniert über die Fragen, die Bauherren vor der Offerte googeln: Was kostet ein Einbauschrank nach Mass, wie lange dauert eine Küche, welches Holz passt zum Esstisch. Ein Blog, der diese Fragen mit eigenen Preisspannen, Werkstattfotos und Ortsnamen beantwortet, bringt Anfragen aus der Region, in der die Schreinerei tatsächlich einbaut. Diese Seite liefert 25 Themen in sechs Projektarten und sagt, wie Sie Preise, Bilder und Region in jeden Beitrag bringen.
Eine Schreinerei lebt von Empfehlungen, vom Architekten, vom Nachbarn, vom Generalunternehmer. Doch bevor der Empfohlene anruft, schaut er sich die Website an, und dort sucht er nicht das Leitbild, sondern eine Antwort: Was kostet das ungefähr, wie lange dauert es, und baut diese Schreinerei überhaupt bei mir im Dorf ein? Ein Blog beantwortet diese Fragen, einmal geschrieben, für jeden Interessenten, der sie künftig stellt. Diese Seite liefert die Themen und die drei Zutaten, die aus einem Handwerksblog Anfragen machen: Preise, Bilder, Region.
25 Themen nach Projektart
Jedes Thema ist als Frage formuliert, weil Kunden so suchen. Jedes trägt einen Beitrag von 600 bis 1’000 Wörtern mit der Antwort in den ersten Sätzen.
Küche
- Was kostet eine Küche vom Schreiner im Vergleich zum Möbelhaus?
- Wie lange dauert es von der ersten Skizze bis zur fertigen Küche?
- Massivholz, Furnier oder Kunstharz: welche Front passt zu welcher Nutzung?
- Welche Arbeitsplatte hält im Alltag mit Kindern am besten?
- Küche renovieren oder neu bauen: wann lohnt sich der Austausch der Fronten?
Einbauschrank und Stauraum
- Was kostet ein Einbauschrank nach Mass pro Laufmeter?
- Dachschräge nutzen: wie wird aus dem toten Winkel Stauraum?
- Begehbarer Kleiderschrank: ab welcher Raumgrösse lohnt er sich?
- Garderobe im Eingang: was gehört hinein, und wie wird sie geplant?
Möbel nach Mass
- Was kostet ein Esstisch aus Massivholz, und wovon hängt der Preis ab?
- Welches Holz eignet sich für einen Esstisch, der täglich benutzt wird?
- Sideboard oder Regal nach Mass: wie läuft die Planung ab?
- Bett aus Massivholz: worauf achten bei Holz, Lattenrost und Höhe?
Türen, Fenster und Innenausbau
- Was kostet es, Innentüren zu ersetzen, und wie lange dauert der Einbau?
- Holzfenster oder Holz-Metall-Fenster: was passt zum Altbau?
- Täfer und Wandverkleidung: welche Hölzer, welche Kosten, welcher Pflegeaufwand?
- Treppe renovieren: Stufen belegen oder neu bauen?
Holzarten und Oberflächen
- Eiche, Nussbaum, Esche oder Buche: wie unterscheiden sich die Hölzer in Preis und Pflege?
- Geölt oder lackiert: welche Oberfläche für welchen Einsatz?
- Schweizer Holz: woher stammt es, und was kostet der Unterschied?
- Warum arbeitet Holz, und wie verhindert der Schreiner Risse und Verzug?
Reparatur und Pflege
- Kratzer im Holztisch: was kann ich selbst machen, was der Schreiner?
- Wie pflege ich geölte Möbel, und wie oft muss nachgeölt werden?
- Schublade klemmt, Tür hängt: wann lohnt sich eine Reparatur?
- Alte Möbel aufarbeiten: was kostet eine Restaurierung im Vergleich zum Neukauf?
Die Themen 1, 6, 10 und 14 sind die Preisfragen. Sie werden am häufigsten gesucht und am seltensten beantwortet. Warum Preisfragen in jedem Handwerksblog die wichtigsten Beiträge sind, erklärt Blog für Handwerksbetriebe im Detail.
Preisfragen offen ansprechen
Kein Kunde erwartet von einem Blogbeitrag eine Offerte. Er erwartet eine Einordnung. Die bekommt er so:
- Spanne statt Zahl. «Ein Einbauschrank nach Mass kostet bei uns je nach Ausführung zwischen X und Y Franken pro Laufmeter» mit den echten Zahlen aus Ihrer Kalkulation und einem Stand-Datum.
- Treiber benennen. Was macht den Unterschied zwischen unten und oben? Front, Innenausbau, Beschläge, Oberfläche, Montageaufwand. Eine Tabelle mit drei Ausstattungsstufen zeigt das auf einen Blick.
- Beispielrechnung, als solche bezeichnet. «Beispielrechnung: Ein Schrank von drei Metern Breite mit Schiebetüren in Eiche furniert, innen mit Kleiderstangen und vier Tablaren, liegt bei uns bei etwa …»
- Abgrenzung zum Möbelhaus, ohne es schlechtzumachen: Was bekommt der Kunde beim Schreiner, das es dort nicht gibt? Masse auf den Millimeter, Reparierbarkeit, Beratung vor Ort.
Wer so schreibt, filtert die Anfragen vor: Der Kunde, der für 2’000 Franken einen Dreimeterschrank will, ruft nicht an. Der, der versteht, warum Massarbeit kostet, ruft an und ist vorbereitet.
Bilder aus der Werkstatt
Ein Schreinerblog hat einen Vorteil, den Treuhänder und Anwälte nicht haben: Es gibt etwas zu zeigen. Nutzen Sie das.
| Bildtyp | Was es zeigt | Wo es wirkt |
|---|---|---|
| Detail in der Werkstatt | Verbindung, Oberfläche, Kante, Beschlag | Beiträge zu Holzarten, Oberflächen, Qualität |
| Vorher-nachher beim Kunden | Alte Küche, neue Küche, gleicher Blickwinkel | Beiträge zu Renovation, Reparatur, Aufarbeitung |
| Prozessbild | Skizze, CNC, Zuschnitt, Montage | Beiträge zu Ablauf und Dauer |
| Team bei der Arbeit | Wer baut das eigentlich? | Jeder Beitrag, Über-uns-Seite |
Handyfotos reichen, wenn sie scharf sind, bei Tageslicht entstehen und das zeigen, wovon der Text handelt. Dateiname und Alt-Text beschreiben das Bild («einbauschrank-eiche-dachschraege-kreuzlingen.jpg»), damit auch die Bildersuche es findet. Was bei Bildern für Blogbeiträge sonst gilt, steht unter Bilder für KI-Blogbeiträge.
Regionalität: die Gemeinde gehört in den Text
Eine Schreinerei baut dort ein, wo sie hinfahren kann. Deshalb sucht der Kunde «Schreiner Küche Frauenfeld», nicht «Schreiner Küche». Damit Ihr Beitrag dafür gefunden wird, muss die Region im Text stehen, nicht nur im Impressum:
- Im Beitrag ein Satz wie «Diese Küche haben wir in Weinfelden eingebaut, rund 20 Minuten von unserer Werkstatt entfernt.»
- Auf der Leistungsseite eine Liste der Gemeinden, in denen Sie regelmässig arbeiten.
- Im Google Unternehmensprofil das Einzugsgebiet, das mit dieser Liste übereinstimmt.
Wie Kanton, Bezirk und Agglomeration in Suchbegriffen vorkommen, erklärt Regional gefunden werden in der Schweiz.
Was ein Beitrag pro Woche bewirken kann
Belegte Beispiele aus dem Handwerk sind rar, weil wenige Betriebe ihre Zahlen zeigen. Ein Handelsbetrieb aus derselben Logik ist work-wear24 in Baar: Mit einem Beitrag pro Woche steht das Geschäft bei Google auf Platz 1 für «Berufsbekleidung Baar», und ChatGPT nennt es als erste Adresse der Region. Das Prinzip ist dasselbe wie bei einer Schreinerei: eine Region, eine Leistung, jede Woche eine beantwortete Frage. Weitere Beispiele stehen unter Erfolgsgeschichten.
Wer die 25 Themen selbst schreibt, braucht pro Beitrag zwei bis drei Stunden nach Feierabend. Wer sie schreiben lässt, muss die Preisspannen, die Fotos und die Gemeinden liefern; den Rest, von der Themenwahl aus echten Suchanfragen bis zum fertigen Beitrag mit FAQ, übernimmt ein System wie BlogPilot und legt den Beitrag zur Freigabe vor. In beiden Fällen beginnt die Arbeit mit derselben Frage: Welche der 25 Fragen wurde Ihnen diese Woche am Telefon gestellt?
Häufige Fragen
Ich habe ein volles Auftragsbuch. Wozu dann ein Blog?
Damit das Auftragsbuch mit den Aufträgen voll ist, die Sie wollen. Ein Blog über Massküchen bringt Küchenanfragen, nicht Reparaturen. Dazu kommt, dass Auftragsbücher schwanken; ein Blog, der heute läuft, arbeitet auch in dem Jahr, in dem der Generalunternehmer wegfällt.
Muss ich wirklich Preise nennen? Jede Küche ist anders.
Sie nennen keine Preise, sondern Spannen und ihre Treiber: Fronten, Geräte, Arbeitsplatte, Grundriss. Der Kunde will vor dem Anruf wissen, ob er bei 25'000 oder bei 80'000 Franken landet. Wer diese Frage nicht beantwortet, verliert den Kunden an die Website, die es tut, oder an das Möbelhaus.
Reichen Handyfotos aus der Werkstatt?
Ja, wenn sie scharf sind und zeigen, was im Text steht: die Verbindung, die Oberfläche, das fertige Möbel beim Kunden. Ein echtes Foto einer Schublade mit Schwalbenschwanzzinken sagt mehr als ein gekauftes Bild einer Traumküche, und Leser merken den Unterschied.
Wie oft sollte eine Schreinerei einen Beitrag veröffentlichen?
Ein Beitrag pro Woche deckt die 25 Themen und ihre Nachbarn in einem halben Jahr ab. Wenn das zu viel ist, sind zwei pro Monat besser als ein Schub im Winter und dann nichts mehr. Regelmässigkeit zählt mehr als Menge.