Impressionen sind die Anzahl der Male, die eine Seite oder Website in den Google-Suchergebnissen angezeigt wurde, unabhängig davon, ob jemand darauf geklickt hat. Die Google Search Console zählt eine Impression, sobald das Ergebnis auf der Ergebnisseite erscheint, die der Nutzer aufgerufen hat. Impressionen zeigen damit, für welche Suchanfragen Google eine Seite überhaupt in Betracht zieht.
Was Impressionen bedeutet
Eine Impression ist eine Sichtung. Jedes Mal, wenn Google Ihre Seite auf einer Ergebnisseite auflistet, zählt die Search Console eins hoch. Ob die Person darauf klickt, spielt für diese Zahl keine Rolle. Der Klick wird separat gezählt, und das Verhältnis der beiden ergibt die Klickrate.
Impressionen sind damit die früheste Kennzahl der Sichtbarkeit. Bevor eine Seite Besucher bringt, muss sie angezeigt werden. Eine Seite mit null Impressionen existiert für Google zu dieser Suchanfrage nicht. Eine Seite mit 500 Impressionen und 3 Klicks wird gefunden, aber nicht gewählt. Beides sind verschiedene Probleme mit verschiedenen Lösungen.
Die Search Console zeigt Impressionen pro Suchanfrage, pro Seite, pro Land und pro Gerät. Besonders nützlich ist die Liste der Suchanfragen: Dort steht schwarz auf weiss, wofür Google Ihre Website für relevant hält.
Ein Beispiel aus dem KMU-Alltag
Ein Architekturbüro in Chur veröffentlicht einen Beitrag über Umbauten von Maiensässen. In den ersten vier Wochen zeigt die Search Console 12 Klicks, aber 1’400 Impressionen. Auf den ersten Blick enttäuschend. Beim Blick in die Suchanfragen wird es interessant: Die Impressionen kommen von «Maiensäss umbauen Bewilligung», «Maiensäss Umbau Kosten» und «Maiensäss kaufen Graubünden», jeweils auf Position 11 bis 18.
Das Büro weiss jetzt, welche Fragen Leser stellen, und erweitert den Beitrag um Abschnitte zu Bewilligung und Kosten. Zwei Monate später steht die Seite für die ersten beiden Begriffe auf Seite 1. Die Impressionen waren der Wegweiser.
Warum das für Ihr Unternehmen zählt
Im Jahr 2026 verschiebt sich das Verhältnis von Impressionen zu Klicks. Google zeigt immer öfter eine KI-Übersicht am Anfang der Ergebnisse. Viele Nutzer lesen die Antwort dort und klicken nicht mehr. Die Impressionen Ihrer Seite bleiben, die Klicks sinken.
Das heisst nicht, dass die Sichtbarkeit verloren ist. Wer in der KI-Übersicht als Quelle genannt wird, erscheint beim Nutzer, auch ohne Klick. Impressionen werden darum zur wichtigeren Kennzahl: Sie zeigen, ob Google Sie noch für relevant hält, während Klicks allein ein verzerrtes Bild geben. Wie Sie die Berichte lesen, erklärt die Anleitung zur Google Search Console.
Häufige Missverständnisse
Impressionen sind keine Besucher. Eine Seite mit 10’000 Impressionen kann null Kunden bringen. Und: Sinkende Impressionen bedeuten nicht immer ein Problem. Wenn eine Seite für unpassende Suchanfragen weniger angezeigt wird, dafür aber für passende mehr, ist das ein Gewinn, auch wenn die Summe fällt.
Häufige Fragen
Zählt eine Impression auch, wenn der Nutzer nicht bis zu meinem Ergebnis gescrollt hat?
Ja, in den meisten Fällen. Google zählt die Impression, sobald die Ergebnisseite geladen ist, auf der Ihr Eintrag steht, auch wenn er ganz unten liegt. Für Elemente wie Bilderkarussells gelten laut Google abweichende Regeln; dort muss das Element sichtbar werden.
Warum steigen die Impressionen, aber die Klicks nicht?
Meist erscheint die Seite neu auf Seite 1 oder 2, aber weit unten, wo kaum jemand klickt. Oder die Suchanfragen passen nur ungefähr zur Seite. Beides ist ein Hinweis, welche Seiten sich lohnen, inhaltlich auszubauen und mit besserem Titel zu versehen.
Sind Impressionen in KI-Übersichten enthalten?
Google gibt an, dass Klicks und Impressionen aus KI-Übersichten in der Search Console mitgezählt werden, aber nicht separat ausgewiesen sind. Sie können also nicht ablesen, welcher Anteil aus der KI-Übersicht stammt.