Wie viele Blogbeiträge pro Monat sind sinnvoll?

Mis à jour le 22 octobre 2026 · 4 min de lecture · par Marco Schulz

Ein KMU, das Sichtbarkeit erst aufbaut, fährt mit vier bis acht Blogbeiträgen pro Monat gut, also ein bis zwei pro Woche. Wer die wichtigsten Kundenfragen bereits beantwortet hat, hält den Stand mit zwei bis vier Beiträgen pro Monat. Die Zahl ergibt sich aus der Rechnung: Wie viele Fragen stellen Ihre Kunden, und bis wann sollen sie beantwortet sein?

Wer nach der richtigen Zahl fragt, meint meist eine von zwei Situationen. Entweder ist der Blog neu oder dünn, und die Website soll bei Google und in KI-Antworten überhaupt erst auftauchen. Oder der Blog hat die wichtigsten Themen besetzt, und es geht darum, diesen Stand zu halten. Beide Situationen brauchen eine andere Zahl. Warum Regelmässigkeit wichtiger ist als Masse, erklärt die Antwortseite Wie oft sollte man einen Blogbeitrag veröffentlichen?. Hier geht es um die Rechnung dahinter.

Die Rechnung beginnt bei den Fragen, nicht beim Kalender

Ein Blog wird sichtbar, wenn er die Fragen beantwortet, die Kunden tatsächlich eintippen: «Was kostet eine Wärmepumpe im Einfamilienhaus?», «Wie lange dauert eine Steuererklärung für eine GmbH?», «Welche Holzart für eine Küchenfront?». Wie viele solcher Fragen es in Ihrer Branche gibt, bestimmt den Aufwand. Deshalb steht vor der Frage nach der Zahl eine Themensammlung. Wie Sie die in einer Stunde anlegen, zeigt der Redaktionsplan für den Firmenblog.

Sobald die Liste steht, wird aus der Frage «Wie viele Blogbeiträge pro Monat?» eine einfache Division: Anzahl offener Fragen geteilt durch die Zeit, in der Sie sie beantwortet haben wollen.

Phase 1: Sichtbarkeit aufbauen

Beispielrechnung: Ihre Themensammlung ergibt 40 Fragen, die regelmässig gesucht werden und zu Ihrem Angebot passen. Dann sieht der Zeitbedarf so aus:

Beiträge pro WocheBeiträge pro Monat (gerundet)40 Fragen beantwortet nach
14rund 10 Monaten
28 bis 9rund 5 Monaten
313rund 3 Monaten
730rund 6 Wochen

Die Tabelle zeigt den Hebel, aber auch seine Grenze. Google braucht pro Seite Zeit, um sie zu crawlen, zu indexieren und einzuordnen. Nach den Erfahrungswerten aus Blogprojekten für Schweizer KMU zeigt sich erste Bewegung in den Rankings nach sechs bis acht Wochen, unabhängig davon, ob daneben ein oder sieben weitere Beiträge erschienen sind. Sieben Beiträge pro Woche machen also nicht jeden einzelnen Beitrag schneller sichtbar. Sie decken das Themenfeld schneller ab.

Das lohnt sich nur, wenn das Themenfeld gross genug ist. Ein Online-Shop mit hunderten Produkten, ein Hotel mit Saisonthemen oder eine Immobilienverwaltung mit Eigentümer- und Mieterfragen füllen sieben Beiträge pro Woche mit echten Themen. Ein Malerbetrieb mit 25 Kundenfragen füllt sie nicht. Wer dann trotzdem täglich veröffentlicht, landet bei Wiederholungen und Allgemeinplätzen. Wo Google bei massenhaft erstellten Inhalten die Grenze zieht, beschreibt die Seite zu Scaled Content Abuse.

Für die meisten KMU heisst das: ein bis zwei Beiträge pro Woche, also vier bis acht pro Monat. Damit ist ein Themenfeld von 40 bis 60 Fragen in einem halben bis ganzen Jahr abgedeckt, und jeder Beitrag hat Zeit, seinen Platz zu finden.

Phase 2: Sichtbarkeit halten

Wenn die Kernfragen beantwortet sind, ändert sich die Aufgabe. Jetzt geht es um drei Dinge:

  • Neue Fragen aufnehmen, die durch Gesetzesänderungen, neue Produkte oder die Saison entstehen.
  • Bestehende Beiträge aktualisieren, wenn Zahlen, Fristen oder Abläufe sich geändert haben.
  • Lücken schliessen, die die Search Console zeigt: Suchbegriffe mit Impressionen, aber ohne passende Seite.

Dafür reichen zwei bis vier Beiträge pro Monat, wobei eine Aktualisierung als Beitrag zählt. Wann sich das Überarbeiten lohnt und wie man es macht, steht unter Alte Blogbeiträge aktualisieren. Wer in dieser Phase den Rhythmus ganz abbricht, verliert langsam: Beiträge veralten, Konkurrenten beantworten die neuen Fragen zuerst.

Wie die Pakete von Blogsystemen einzuordnen sind

Blogsysteme wie BlogPilot staffeln ihre Pakete nach Beiträgen pro Woche, nicht pro Monat. Die Logik dahinter ist dieselbe wie oben:

Beiträge pro WochePasst zu
1Dienstleister mit klarer Nische, Erhaltungsphase, erster Einstieg
2Betriebe im Aufbau, die ein mittleres Themenfeld in einem halben Jahr besetzen wollen
3Breites Angebot, mehrere Zielgruppen oder Standorte, schneller Aufbau
7Grosses Themenfeld: Shops, Hotels, Verwaltungen, mehrsprachige Angebote

Die Preise dazu stehen auf der Preisseite. Die Entscheidung sollte aber nicht beim Preis beginnen, sondern bei der Themensammlung. Wer 25 Fragen hat, braucht kein Paket mit sieben Beiträgen pro Woche. Wer 150 hat, kommt mit einem Beitrag pro Woche drei Jahre lang nicht zum Ziel.

Was die Zahl nicht ersetzt

Vier Beiträge pro Monat zu Themen, die niemand sucht, bringen weniger als zwei Beiträge zu Fragen, die Kunden vor dem Anruf eintippen. Drei Dinge entscheiden mehr als die Frequenz:

  1. Jeder Beitrag beantwortet eine konkrete Frage, und zwar in den ersten Sätzen.
  2. Die Beiträge sind untereinander verlinkt, damit Google den Zusammenhang erkennt.
  3. Der Rhythmus wird gehalten. Ein Blog mit vier Beiträgen pro Monat über zwölf Monate schlägt einen Blog mit zwanzig Beiträgen im ersten Monat und danach nichts.

Ce que vous pouvez en faire

Zählen Sie Ihre offenen Kundenfragen. Teilen Sie die Zahl durch die Monate, in denen Sie sichtbar sein wollen. Runden Sie auf ganze Beiträge pro Woche und wählen Sie die Zahl, die Sie oder Ihr System zuverlässig durchhalten. Nach sechs bis zwölf Monaten prüfen Sie in der Search Console, welche Fragen noch offen sind, und passen den Rhythmus an.

Questions fréquentes

Reicht ein Blogbeitrag pro Monat?

Pour développer la visibilité, un article par mois est insuffisant, car avec 40 questions clients en suspens, il faudrait plus de trois ans pour toutes les répondre. Pour un blog qui a déjà abordé les principaux thèmes, un article par mois peut fonctionner comme rythme de maintien. Mais il doit alors paraître régulièrement et traiter un sujet pertinent.

Est-ce que plus est toujours mieux ?

Non. Plus d'articles ne sont utiles que si chacun répond à une question spécifique. Si vous commencez à répéter des thèmes ou à répondre à des questions que personne ne pose dans sept articles par semaine, vous gaspillez votre budget et risquez que Google classe ces contenus comme produits en masse.

Les articles mis à jour comptent-ils ?

Oui, en phase de maintien, les mises à jour sont souvent plus précieuses que de nouveaux textes. Un article qui actualise un exemple de prix, une échéance ou une information produit maintient mieux sa position qu'un nouvel article sur un thème secondaire. Deux nouveaux articles et deux articles mis à jour par mois constituent un bon équilibre.

Et si je ne peux pas tenir ce rythme ?

Dans ce cas, choisissez plutôt le nombre le plus bas et tenez-le. Un blog avec quatre articles par mois pendant un an a plus de valeur pour Google et les lecteurs que douze articles en janvier suivis de silence. Vous pourrez toujours augmenter le rythme plus tard.

Sources

Marco Schulz · Fondateur de BlogPilot, Kreuzlingen · écrit depuis 2023 sur la visibilité dans Google et la recherche IA

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