Oui, un entrepreneur peut réaliser une grande partie du SEO lui-même : le profil d'entreprise Google, les titres et descriptions des pages, le contenu des pages de services, le blog et la lecture de la Search Console. Il est préférable de déléguer la technique comme le temps de chargement, les redirections et les données structurées, les déménagements de site et tout ce qui concerne les liens provenant d'autres sites. Les outils nécessaires sont gratuits : Search Console, PageSpeed Insights et la recherche Google elle-même. Comptez deux à trois heures par semaine pendant les trois premiers mois, puis environ une heure par semaine.
La réponse honnête à « Puis-je faire le SEO moi-même ? » est : oui pour une grande partie, mais il vaut mieux ne pas s'occuper d'une petite partie. Le problème est que les agences aiment mélanger les deux, et les guides sur le web font comme si tout était un après-midi de travail. Cette page sépare les deux parties, mentionne les outils gratuits qui suffisent et donne un budget temps réaliste. Vous trouverez un aperçu des dix mesures les plus importantes sous SEO pour PME ; ici, il s'agit de savoir qui les réalise.
Ce que vous pouvez faire vous-même
| Mission | Pourquoi le faire soi-même | Outil | Temps |
|---|---|---|---|
| Gérer le profil d'entreprise Google | Seul vous connaissez les services, les horaires, les photos | Profil d'entreprise Google | 2 heures, puis 15 minutes par semaine |
| Rédiger les titres et les meta-descriptions | Il s'agit de vos mots pour votre clientèle | Le CMS de votre site web | 20 minutes par page |
| Remplir les pages de services avec du contenu | Personne ne connaît mieux les questions des clients | CMS, notes des entretiens avec les clients | Une demi-journée par page |
| Articles de blog sur les questions des clients | Les questions viennent de votre entreprise | CMS ou un système de blog | 1 à 3 heures par article ou quelques minutes pour la validation |
| Lire la Search Console | Les données indiquent ce que recherchent vos clients | Search Console | 30 minutes par mois |
| Obtenir et répondre aux avis | L'approche personnelle est efficace | Profil d'entreprise Google | 15 minutes par semaine |
| Uniformiser les informations de l'entreprise | Vérifier l'adresse et le téléphone, tout le monde peut le faire | Rechercher le nom de votre entreprise | 2 heures une seule fois |
Ce que ces tâches ont en commun : elles nécessitent une connaissance de votre entreprise, pas de la technique. Une agence devrait d'abord acquérir cette connaissance auprès de vous, ce qui prend du temps pour les deux parties.
Ce qu'il vaut mieux déléguer
| Mission | Pourquoi déléguer | À qui |
|---|---|---|
| Améliorer le temps de chargement si ce n'est pas dû aux images | Nécessite un accès au serveur, au code et aux plugins | Agence web ou développeur |
| Redirections lors d'un déménagement ou d'un relancement | Ein Fehler kostet Jahre an Sichtbarkeit | Webagentur, mit Checkliste |
| Strukturierte Daten (Schema.org) | Code im Quelltext, Fehler bleiben unbemerkt | Webagentur oder ein CMS, das es eingebaut hat |
| Fehlermeldungen der Search Console beheben | Die Meldungen sind technisch formuliert | Webagentur, stundenweise |
| Verweise von anderen Websites aufbauen | Zeitintensiv, Risiko bei gekauften Links | Lieber gar nicht als falsch; wenn, dann über echte Partnerschaften |
| Mehrsprachige Website korrekt aufsetzen | hreflang und Struktur sind fehleranfällig | Webagentur |
Google selbst schreibt in seiner Dokumentation «Brauche ich einen SEO?», dass eine Fachperson vor allem bei einem Relaunch oder einer neuen Website sinnvoll ist, und warnt zugleich vor Anbietern, die Platzierungen garantieren. Das deckt sich mit dieser Liste: Die Technik beim Umbau ist der Moment für Hilfe, der Alltag nicht.
Kostenlose Werkzeuge, die reichen
- Search Console. Zeigt, zu welchen Suchanfragen Ihre Website erscheint, auf welcher Position und mit wie vielen Klicks. Das wichtigste Werkzeug, und es ist gratis. Einrichtung in einer Stunde, Anleitung unter Search Console einrichten.
- PageSpeed Insights. Misst die Ladezeit auf dem Smartphone und nennt die Ursachen. Was die Werte bedeuten, erklärt Core Web Vitals für KMU.
- Die Google-Suche. Die Autovervollständigung zeigt, was Leute eintippen. Der Kasten «Weitere Fragen» liefert Blogthemen. Die Suche nach «site:ihre-domain.ch» zeigt, welche Seiten Google kennt.
- Google Unternehmensprofil. Statistik zu Aufrufen, Anrufen und Routenanfragen direkt im Profil.
- Keyword-Planer. Teil von Google Ads, ohne aktive Kampagne zeigt er Suchvolumen nur als Spannen. Für den Vergleich zweier Begriffe reicht das.
Bezahlte Werkzeuge kommen später, wenn überhaupt. In den ersten sechs Monaten verbringen die meisten Unternehmer mehr Zeit mit dem Werkzeug als mit der Website.
Zeitbudget: ein Wochenplan
Beispiel für die ersten drei Monate, zwei bis drei Stunden pro Woche:
- Montag, 30 Minuten: Search Console. Welche Suchanfragen sind neu? Welche Seite hat Impressionen, aber keine Klicks? Das ist der Titel, den Sie diese Woche verbessern.
- Mittwoch, 60 bis 90 Minuten: Inhalt. Eine Leistungsseite überarbeiten oder einen Blogbeitrag schreiben beziehungsweise freigeben.
- Freitag, 30 Minuten: Unternehmensprofil. Ein Foto hochladen, zwei Kunden um eine Bewertung bitten, neue Bewertungen beantworten.
Ab dem vierten Monat sind die einmaligen Aufgaben erledigt. Übrig bleibt rund eine Stunde pro Woche, der grösste Teil davon für den Blog.
Ein Beispiel: Malerbetrieb mit acht Mitarbeitenden
Der Inhaber übernimmt Unternehmensprofil, Seitentitel und die Texte für vier Leistungsseiten: Innenanstrich, Fassade, Tapezieren, Spachteltechnik. Das dauert drei Wochen, je zwei Abende. Die Agentur, die die Website gebaut hat, bekommt einen einmaligen Auftrag: Ladezeit auf dem Smartphone prüfen, Bilder umstellen, Search-Console-Fehler beheben. Den Blog gibt er ab, weil ihm für drei Stunden Schreiben pro Woche die Zeit fehlt; die Themen liefert er aus Kundengesprächen, die Freigabe behält er. Ergebnis nach einem Quartal: Alles, was Wissen über den Betrieb braucht, hat er selbst gemacht, alles, was Technik braucht, hat eine Stunde Agentur gekostet.
Selbst machen heisst nicht allein machen
Der grösste Zeitblock in der eigenen SEO ist das Schreiben. Wer das abgibt, ohne die Entscheidungen abzugeben, bleibt beim Selbermachen: Sie wählen Themen, Anrede und Leistungen, jemand anderes formuliert. Das kann eine Texterin sein oder ein System wie BlogPilot, das aus Suchanfragen Themen plant und Beiträge zur Freigabe vorlegt. Was Agenturen für welche Leistung verlangen und wann sich das lohnt, ordnet die Seite Was kostet SEO in der Schweiz? ein.
Questions fréquentes
Welche Vorkenntnisse brauche ich, um SEO selbst zu machen?
Keine technischen. Sie müssen im CMS Ihrer Website Titel, Texte und Bilder ändern können und bereit sein, einmal im Monat in eine Statistik zu schauen. Alles andere, was auf dieser Seite als «selbst» eingestuft ist, lernt man in der ersten Woche durch Tun.
Woran merke ich, dass ich an eine Grenze stosse?
Wenn eine Aufgabe nach zwei Stunden Suchen im Internet immer noch nicht klar ist, ist sie delegierbar. Typische Beispiele sind Fehlermeldungen in der Search Console, Ladezeitprobleme, die nicht an Bildern liegen, und alles, was Code im Quelltext braucht. Eine Stunde Agentur ist dann günstiger als ein verlorener Samstag.
Lohnt sich ein bezahltes SEO-Tool?
In den ersten sechs Monaten selten. Search Console, PageSpeed Insights und die Google-Suche zeigen alles, was Sie für die eigenen Massnahmen brauchen. Bezahlte Werkzeuge lohnen sich, wenn Sie Mitbewerber systematisch beobachten oder viele Seiten verwalten wollen.
Was kostet es, wenn ich doch eine Agentur nehme?
Das hängt stark vom Umfang ab, von einer einmaligen technischen Prüfung bis zur monatlichen Betreuung. Öffentliche Preisstatistiken gibt es nicht, darum helfen nur Offerten für einen klar umrissenen Auftrag. Die Antwortseite zu SEO-Kosten in der Schweiz ordnet die Modelle ein.